Daggis Leben





26 März 2004

 
Kurzurlaub gebucht.
Vier Tage Helsinki.
Schnäppchen bei germanwings.
Inklusive Hotel in toller Lage.
Direkt am Meer.
Mein Geburtstagswochenende *freu*.
Morgen muß ich allerdings arbeiten *grummel*


posted by Dagmar at 21:23

24 März 2004

 
Der Einfachheit halber haben wir mal ein paar Bilder unserer neuen Wohnung in einer kleinen Bildergalerie zusammengefaßt für diejenigen, die die Wohnung bisher noch gar nicht oder nur in uneingeräumtem Zustand während des Umzugs gesehen haben.

Extra für Tobi sind die Bilder Nr. 005 und 031, damit er weiß, wo künftig unsere Telefone stehen. Hast Du sie entdeckt?
Bild 032 gibt irgendwann mal das Gästebett. Wenn die Kartons wieder weg sind und wir eine Matratze haben.
Und ja, wir waren schon sehr oft bei Ikea. Darf ich vorstellen: Molger, Billy, Bonde, Söt......!



posted by Dagmar at 21:23

23 März 2004

 
Hab mal nachgezählt, hab über 30 Einträge mit den Suchbegriffen 'Straßenbahn' oder 'Bahn' gefunden.

Und über den einen oder anderen nochmal herzlich lachen müssen *schmunzel*


posted by Dagmar at 21:20

 
Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, daß viele Geschichten, die ich erzähle, in irgendeiner Form mit der Straßenbahn zu tun haben? Es lebe die KVB, ohne sie hätte ich nix zu erzählen :-)

posted by Dagmar at 21:12

 
Heute in der Straßenbahn hatte ich plötzlich einen tollen Gedanken: Mit Hilfe des Internets könnte man eine Geschichte schreiben mit verschiedenen Akteuren, bei der zu jeder einzelnen Nebenfigur auf eine neue Seite verlinkt wird, bei der diese Person dann in einer weiteren Geschichte als Hauptfigur auftritt und die vorherige Geschichte nur einen kleinen Teil dieser neuen Geschichte darstellt.

Eine bahnbrechende Idee, ich war völlig begeistert und dachte schon darüber nach, was ich mit dem Gewinn aus der Vermarktung dieser Idee so alles machen könnte.

Daniel brachte mir dann vorsichtig bei, daß diese Idee andere schon vor mir gehabt hätten.



posted by Dagmar at 21:08

21 März 2004

 
Heute haben wir noch einiges in unserer neuen Wohnung erledigt, Bilder aufgehängt, Lampen montiert etc. Nach hinten bietet die Wohnung freien Blick ins Grüne, da die nächsten Häuser einige hundert Meter entfernt sind. Die Aussicht nach vorne auf das Nachbarhaus gegenüber liefert Stoff für eine umfangreiche Sozialstudie: Vom Selbständigen, der übergewichtigen Singlefrau mittleren Alters bis hin zu skurrilen WG-Bewohnern, die ihren Tee über der Regenrinne abgießen ist alles vorhanden. Mal sehen, welches Programm uns so täglich geboten wird.

Der Umzug ansich lief leider nicht ganz wie geplant, ein paar Schäden waren auch zu vermelden. Der Kondenstrockner lief hinterher nicht mehr (zum Glück ein Garantiefall), der Kühlschrank war defekt und mein Klavier hat auch zwei üble Kratzer erhalten. Nachdem aber doch kein Außenaufzug verwendet werden konnte, war ich bei dem engen Treppenaufgang schon heilfroh, daß überhaupt alles durch die Tür paßte. Der letzte Möbelpacker verließ schließlich gegen 20.30 Uhr unsere Wohnung, eine finanzielle Katastrophe, wie mir ein paar Tage später der Geschäftsführer der Spedition mitteilte. Nun gut, ich hab ja die Menge an Hausrat nicht geschätzt.

Noch während unseres Umzugs stürzte eine unserer neuen Nachbarinnen (um sie kurz zu beschreiben: Typ Talkshowbesucherin) aufgebracht auf Wolfgang und Daniel zu: Der silberne Kinderroller ihres Sohnes sei abhanden gekommen. Die beiden schafften es aber, die Frau mit einem diplomatischen 'Wir haben jetzt ECHT keine Zeit!' abzuwimmeln. Das Thema kam anschließend nie mehr zur Sprache.

Was ist sonst noch passiert? Ich weiß mittlerweile, daß es 70 Euro kostet, wenn man sein Fahrzeug solange im Halteverbot stehen läßt, daß schon der Abschleppwagen unterwegs ist. Und daß die Politessen in unserer Straße ganz fix sind, wenn es darum geht, ein Fahrzeug im Halteverbot abschleppen zu lassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man sich an einer scheinbar harmlosen Dachschräge den Kopf blutig schlagen kann. Ich habe festgestellt, daß der Seitenspiegel eines Renault Kangoo so groß ist, daß er bei ungünstigem Winkel einen Begrenzungspfosten mit der Fahrertür vollständig bedecken kann. Und daß die Pfosten der Cambiostation am Wiener Platz aus Kunststoff sind, die in Deutz leider nicht. Eine Waschmaschine hält einen halben Waschgang bei 40° ohne Wasser aus. Wenn man anschließend den Wasserhahn der Waschmaschine aufdreht, ohne daß der zugehörige Schlauch montiert ist, kommt soviel Wasser aus dem Hahn, daß man einen Lappen zum Aufwischen braucht. Außerdem habe ich gelesen, daß unsere Speditionsfirma schon den Umzug von Roland Kaiser organisiert hat.

Reicht das?

Pfosten vorher
vorher

Pfosten nachher
nachher


posted by Dagmar at 20:55

 
Bücherwurm

Jaja, trotz Umzug bin ich immer noch zum Lesen gekommen. Mein letztes Buch war der Roman eines Schicksallosen von Imre Kertész. Ein sehr ungewöhnliches Buch über einen jüdischen Jungen, der sich voller Optimismus auf den Weg nach Auschwitz macht, sich während seiner Zeit im Lager bemüht, alles richtig zu machen und am Ende auch noch vom Glück der Konzentrationslager spricht. Das Buch hat mich sehr gefesselt, da hier das Leben in einem Konzentrationslager aus einer völlig neuen Perspektive beschrieben wird. Keinesfalls wirkt es aber verharmlosend, im Gegenteil, die staunende Begeisterung des Jungen läßt die Situation noch viel grausamer erscheinen.


posted by Dagmar at 20:27

 

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